Von großen Neuigkeiten und kleinen Wundern

Von großen Neuigkeiten und kleinen Wundern

Heute gibt es Neuigkeiten, um ehrlich zu sein ziemlich große Neuigkeiten, hier auf dem Blog. Schon so lange trage ich nun dieses Geheimnis mit mir herum (was ein Wortwitz, wie ihr gleich feststellen werdet!!), aber heute lasse ich offiziell die Bombe platzen.

Einige von euch wissen es bereits, bei der Elos 03, dem Networking-Event für Tierfotografen, das im Oktober stattfand, habe ich es bereits verraten, aber auf meiner Seite und meinen Social Media Kanälen noch nicht… warum?? Tja… das ist eine wirklich gute Frage. Vielleicht war es für mich selbst noch zu unreal… vielleicht hatte ich Angst. Angst, dass sich noch etwas ändern könnte. Selbstständig zu sein ist Segen und Fluch zugleich. Sich selbst immer wieder neu zu erfinden, sich selbst zu motivieren, sich selbst zu kontrollieren, das alles ist oftmals gar nicht so einfach. Ich bin immer Mitarbeiterin des Monats, das fetzt… ich bin aber auch oft die fiese Chefin, die sagt „Du musst noch, du solltest noch… die Zahlen!!“

Es gibt Dinge im Leben, die lassen sich fantastisch planen. Ich kann meinen Jahresumsatz in einem Businessplan festhalten und so lange und hart arbeiten, dass ich ihn auch erreiche. Ich kann mir Ziele stecken und Zeitvorgaben machen und es liegt an mir, ganz allein an mir meine Träume zu verwirklichen. Eine geile Sache, aber auch ein gehöriges Maß an Verantwortung, denn wenn etwas schief geht, dann trägt man selbst die Schuld und zwar zu 100%.

Und dann gibt es Dinge im Leben, die man nicht planen kann, die einfach passieren und mit denen man umgehen können muss. Eine Krankheit, die einem den Zeitplan ordentlich vermiest, ein Freund der gerade jetzt deine Hilfe braucht, völlig egal, ob du gerade kurz vor einer Deadline stehst oder nicht. Dein Kind, dass genau heute krank wird, wo du doch 5 Termine hattest, die du nun alle absagen musst. Es sind die Dinge, die man nicht planen kann, die das Leben ausmachen, die uns oftmals entschleunigen und uns zeigen, was im Leben wirklich zählt.

Von grossen Träumen und herben Rückschlägen

 

Tja und dann gibt es die Träume die hat man und erreicht sie einfach nicht. Wünsche, von denen man glaubt, dass sie nie in Erfüllung gehen, die einen zur Verzweiflung treiben. Diese Wünsche, die so schwer in einem wohnen und deren Nichterfüllung schmerzt. Ich weiß, dass ich in meinem Leben unglaublich viel Glück hatte. Viele Leute denken, dass mein Leben perfekt sein muss. Traumjob, Traummann, Kind und Hund, stets nette Kunden und ein Lächeln im Gesicht. Aber all das sind Dinge, die unglaublich hart erkämpft sind, Träume, die sich letztenendes erfüllt haben, obwohl so viele Rückschläge mich fast in die Knie gezwungen hätten.

Es ist nicht alles Gold was glänzt, besonders nicht in der Welt von Instagram und Co. Aber heute darf ich euch berichten, dass nun erneut einer meiner größten Träume in Erfüllung gehen wird. 2019 wird meine kleine Welt erneut Kopf stehen, es wird sich wohl einiges ändern und mein Beruf darf mal wieder zurückstecken. Denn da ist dieses kleine Wunder, von dem ich euch erzählen möchte. Dieses kleine Wunder, dass bald unsere Familie erneut vergrößern wird. Heute möchte ich euch erzählen, dass es sich lohnt zu kämpfen, egal für was. Für seinen Traum von der Selbstständigkeit, den Traum vom Hund oder den Traum vom Kind. Im nächsten Jahr werde ich zum 2. Mal Mutter und ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben, denn dieses zweite Kind ist eines von vielen. Wir haben nun bereits mehrere Sternenkinder da oben und dass dieser Zwerg nun nach unserem Sohn Béla das Licht der Welt erblicken darf erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Warum erzähle ich euch das, werdet ihr nun denken… ganz einfach…. Ich bin nicht nur Hundefotografin, sondern auch Coach und das hat mich und mein Denken sehr verändert. So viele Frauen wenden sich an mich und suchen nach Hilfe, um ihre Träume zu verwirklichen. Und so viele wunderbare Menschen da draußen sind verzweifelt, weil sich ihre Träume einfach nicht erfüllen. Viele haben Angst, dass sie den nächsten Rückschlag nicht verkraften und ich möchte euch hiermit genau zwei Dinge zeigen:

1. Ihr seid nicht allein!! Auch wenn ihr das Gefühl habt, dass bei allen anderen alles immer sofort funktioniert und alles doch so einfach aussieht, so ist das manchmal nicht die ganze Wahrheit. Wir leben in einer Welt, in der alle immer nur von den schönen Dinge berichten. Wir sehen Urlaubsbilder, Schwangerschaftsbekundungen, berufliche Erfolge oder die neueste Shoppingausbeute, aber all das zeigt nur einen kleinen Teil der Realität. Kaum einer spricht über seine Rückschläge und so denkt man oft man ist nicht normal. Man hat nicht genug getan, nicht hart genug gearbeitet, nicht genug gelernt. Man ist nicht schlau genug, nicht hübsch genug, nicht gut genug! Und das ist das falscheste, was ihr denken könnt, denn jeder Mensch ist gut genug. Was ist schon normal?? Wer sagt, dass wir uns alle gleich entwickeln?? Wir sind alle einzigartig, wir sind Individuen. Jeder hat sein Tempo, seine eigenen Maße und Werte und das ist verdammt gut so!!

2. Es lohnt sich weiterzumachen, egal wie oft man fällt. Wenn man nicht kämpft und zu zeitig aufgibt, dann wird man nie erfahren, wie schön das ist, was da am Ende des Weges auf einen wartet. Es ist ok zu zweifeln und es ist ok sich Zeit zu nehmen, um zu trauern, zu jammern und die ganze Welt zu verfluchen. Wichtig ist aber, am Ende den Punkt zu finden, an dem man sieht, dass Trauern, Jammern und Fluchen einen nicht weiterbringen. Man kann in ihnen zerfließen oder man kann sie hinter sich lassen und nur wenn man die zweite Variante wählt hat man überhaupt eine Chance auf ein Happy End. Jeden Tag geht die Sonne auf, jeder Tag ist ein neuer Tag, an dem man etwas versuchen und etwas ändern kann und wenn abends die Sonne untergeht, dann war das entweder ein guter oder ein schlechter Tag. Aber egal wie man nun damit umgeht, am nächsten Tag wird erneut die Sonne aufgehen und es bleibt eure Entscheidung, ob ihr mit ihr gemeinsam wieder startet oder euch im Bett verkrümelt und nicht daran glaubt, dass die Sonne da draußen etwas bewirken wird.

Vom neuen Jahr und neuen Plänen

Nun sitze ich also hier, im 5. Monat schwanger, bewundere mein kleines Bäuchlein, in dem gerade ein kleiner Mensch ordentlich Party macht und versuche Ordnung ins Chaos zu bringen. Denn eigentlich hatte ich im nächsten Jahr ganz andere Pläne, vor allem beruflich. Da sind so viele Projekte, die in meinem Kopf herumgeistern. Mein eigener Anspruch jedes Jahr noch einen draufzusetzen… tja und all diese Pläne sind nun erstmal dahin, denn ich habe eine weit größere Aufgabe vor mir, die all meine Energie und Zeit brauchen wird.

Was bedeutet das nun für euch? Nicht viel Gutes, denn ich weiß viele haben schon aufs nächste Jahr und die Veröffentlichung so mancher Termine und Projekte hingefiebert. Und all das steht nun erstmal hinten an. Ich habe bereits einen Sohn, unser Béla wird im Dezember 2,5 Jahre alt und ich kann mich noch gut an die Babyzeit erinnern. Die definitiv größte Herausforderung meines Lebens. Baby, Hund, Haushalt und eine Vollzeitselbstständigkeit unter einen Hut zu kriegen, war eine Mammutaufgabe und ich habe einiges daraus gelernt. Ich weiß, dass ich ohne meinen Job kein Mensch bin. Ich brauche meine Arbeit, ich liebe meine Arbeit. Sie ist mein Ausgleich und meine Auszeit vom Familienalltag. Sie erfüllt mich und ich könnte um nichts in der Welt ohne sie. Also all denen, die nun denken ich gehe 1 Jahr in die Babypause, kann ich Entwarnung geben. Ich werde definitiv weiterarbeiten, wenn auch logischerweise weniger als vorher und auch nur soviel, wie es unser Baby zulassen wird. Das bedeutet ich kann sehr gut mal zwei Stunden für ein Shooting aufbringen, aber ganztägige Workshops und Coachings sind mit einem Stillbaby definitiv nicht zu meistern.

 

Von Shootings, Workshops und Coachings

Ganz konkret bedeutet das nun für euch:

FOTOSHOOTINGS werden noch bis einschließlich März 2019 stattfinden, allerdings sind aktuell nur noch 2 Termine frei. Dann geht es voraussichtlich im August 2019 weiter. Von April bis Juli werde ich alle Shootings abarbeiten und mich anschließend auf die Geburt unseres Kindes vorbereiten. Nach der Geburt gönne ich mir ein paar Wochen Auszeit, damit wir uns in Ruhe kennenlernen können und ich schauen kann, wie ich den Alltag mit Baby, Kleinkind, Hund, Haushalt und Selbstständigkeit bewältigen werde (ich bin hochmotiviert, aber ich weiß jetzt schon, dass das wohl die größte Herausforderung meines Lebens wird :D).
Für Herbst 2019 sind jetzt bereits mehrere Buchungen eingegangen, sodass es auch da schnell eng werden könnte.

WORKSHOPS UND FOTOREISEN (auch die bereits geplanten) werden 2019 nicht stattfinden. Im 9. Monat schwanger nimmt mich keine Airline mehr mit, sodass die ursprünglich geplante Fotoreise auf Eis gelegt ist und auch für Workshops wird es aus den oben genannten Gründen keine Termine geben.

EINZELCOACHINGS finden noch bis einschließlich März 2019 statt, die Märztermine jedoch nur unter Vorbehalt, da ich nicht in die Zukunft schauen kann. Meine letzte Schwangerschaft verlief sehr gut und ich war trotz großer Murmel bis zum Geburtstermin fit und konnte arbeiten. Aber darauf möchte ich mich nicht verlassen, deshalb bitte ich um Verständnis, sollte ich Termine im März kurzfristig absagen müssen.

TERMINE VOR DER GEBURT

Mein Terminplan vor der Geburt ist jetzt schon prall gefüllt. Nur noch 2 Fotoshootings kann ich vergeben und maximal 3 Einzelcoachings, dann sind alle Termine weg. Ich möchte damit niemanden unter Druck setzen, nur Bescheid geben, dass diejenigen, die mit dem Gedanken spielen doch noch zu buchen sich möglichst zeitnah bei mir melden sollten, dann finden wir mit etwas Glück noch einen Termin.

Und weil ich weiss, dass die Fragen kommen…

Nein! Aktuell wissen wir noch nicht, ob wir erneut einen Jungen oder ein Mädchen erwarten :D.
Ja! Mir geht es ganz fantastisch und wir freuen uns riesig auf unsere Nummer zwei.
Ja! Béla weiß bereits Bescheid, aber so richtig glauben wird er wohl erst wenn das Baby Mamas dicken Bauch verlässt.
Ja! Bhumi weiß natürlich auch Bescheid, sie ist ja besser als jeder Schwangerschaftstest und kümmert sich wie immer rührend um mich. Sie ist jetzt schon eine großartige große Schwester und der beste Hund, den wir uns für unsere Familie nur hätten wünschen können!!
Ja! Wenn ihr mögt, dann halte ich euch gern hier und da auf dem Laufenden, werde aber darauf achten meine Social-Media-Kanäle nicht mit Schwangerschaftsupdates und Familienalltag zu fluten. Hauptsächlich werdet ihr dort weiterhin meine Arbeit sehen und das ist auch gut so :).

So… das war nun aber ein Mammutblogpost. Aber nun musste es einfach auch raus, denn lange werde ich die Murmel nicht mehr verstecken können. Vielen Dank fürs Lesen!

Eure Mareike

Rhodesian Ridgeback Charmeur Scooby – Rudelfotoshooting Leipzig

Rhodesian Ridgeback Charmeur Scooby – Rudelfotoshooting Leipzig

Ein Rhodesian Ridgeback ist gemütlich,  das weiß man ja, aber Scooby ist definitiv die Ruhe in Person. Mit der rassetypischen Gemütlichkeit und einer Extraportion Charme erwartete mich dieser Wahnsinnsrüde. Ihr kennt Scooby ja bereits, wenn ihr euch im September meinen Desktopkalender heruntergeladen habt. Jetzt zeige ich euch die komplette Session. Wir hatten ein tolles Fotoshooting am Schladitzer See. Es war heiß, ein wundervoller Sommerabend und ich war froh, dass wir uns auf der Schattenseite des Sees trafen und nicht in der prallen Sonne. Scooby wohl ebenso. Eigentlich ging alles ganz flott, bereits nach wenigen Minuten hatte ich die ersten super schönen Bilder im Kasten, die unterschiedlichen Locations lagen nur wenige Meter auseinander. Wir mussten nur noch eine Gruppe halbstarker Jugendlicher vom Bootssteg vertreiben und schon war alles vorbei. Im Sommer finde ich es wichtig schnell zu arbeiten. Viele Hunde haben mit der sengenden Hitze wirklich zu tun und man merkt recht deutlich, dass mit stetig länger werdender Zunge der Hunde, ihre Konzentration auch deutlich nachlässt. Wenn man dann noch ein ohnehin schon gemütliches Exemplar vor der Linse hat, dann ist Eile geboten. Ich glaube Scoobys Shooting war eines der kürzesten des Sommers 2018, aber das heißt nicht, dass weniger Bilder entstanden sind. Wir waren nur nicht ganz so lange unterwegs, haben eine Location gewählt, die schnell zu erreichen ist und vielfältig genug, um ein ganzes Rudelfotoshooting auf wenigen Metern durchzuziehen und voila, schon waren wir freudestrahlend und zufrieden wieder zurück an den Autos. Mit tollen Ergebnissen, wie ich finde :). 

Scoobys Bilder zieren mittlerweile nicht nur die Wände meines neuen Ateliers, sondern auch die seiner stolzen Besitzer. Gleich zwei wunderschöne Wandgalerien und eine Portfoliobox mit all den Bildern, die ihr oben gesehen habt, sind in seinem Zuhause eingezogen. Auf Instagram habe ich euch die fertigen Produkte gezeigt, bevor sie abgeholt wurden. Wer mir noch nicht bei Instagram folgt, sollte das also schnellstmöglichst nachholen ;). Ihr findet mich hier: www.instagram.com/mareikekonrad

Heute vor 5 Jahren… | Von der Bedeutung meiner Diplomarbeit

Heute vor 5 Jahren… | Von der Bedeutung meiner Diplomarbeit

Heute vor genau 5 Jahren war ich so stolz auf mich selbst, wie nie zuvor in meinem Leben. Heute vor 5 Jahren, hielt ich endlich die gedruckten und gebundenen Versionen meiner Diplomarbeit in den Händen. Ich weiß noch genau, wie sich das anfühlte. Mein Herz sprang mir fast aus der Brust und ich hatte ein teeniemäßiges Dauergrinsen im Gesicht. In diesem Büchlein standen 12.188 Worte, die mich in den Monaten davor fast um den Verstand gebracht hatten. So oft stand ich kurz davor alles hinzuwerfen. Ein tolles Thema hatte ich mir ausgesucht… Zukunftsthesen über Programme, die noch nicht mal in der Beta-Version waren. Wer setzt sich durch?? Wie sieht die Welt in 5 Jahren aus? Herrgott, woher sollte ich das bloß wissen??? In den ersten Monaten, die ich an dieser Diplomarbeit schrieb, hatte ich keine Ahnung, wie ich jemals zu einem Ergebnis kommen sollte. In meinem Kopf herrschte Chaos und Fiktion, eine Vorstellung hatte ich von dem, was sich auf dem Markt behaupten würde, aber wissenschaftlich belegen konnte ich das alles nicht. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich überhaupt einen Ansatz fand, mit dem ich alles vergleichen, belegen und Vorhersagen treffen konnte. Und von da an lief es… Die Worte tippten sich auf einmal so einfach, alles erschien plötzlich so logisch und dann war sie auf einmal fertig. Die Arbeit, auf die ich so viele Jahre hingearbeitet hatte. 6 Jahre Studium lagen hinter mir und das war der krönende Abschluss. 

Heute, 5 Jahre später, schaue ich mir meine Diplomarbeit an und kann mir Stolz behaupten, dass all meine Thesen wahr geworden sind. All die Spekulationen von damals, sind mittlerweile Realität und ich sitze hier und denke mir „Die kleine Leipziger Studentin hat es vorausgesehen!“. Schon irgendwie echt cool. Die kleine Leipziger Studentin, das war ich. Mit meinen 25 Jahren, stand mir die Welt offen. Neben einem Ingenieurs-Titel hatte ich ein Arbeitsvisum in der Tasche, bereit mein Leben in Neuseeland zu leben. Unglaublich, wie viel sich in nur 5 Jahren verändern kann. Damals hatte ich keine Ahnung, wohin mich mein Leben führt, war frei und ungebunden, bereit mich in die Abenteuer zu stürzen, die da warteten. Einen Plan hatte ich nicht und so stolz wie ich damals auch war, besonders glücklich war ich nicht. Das Schicksal verbaute mir den Weg, den ich eigentlich gehen wollte und führte mein Leben in völlig neue Bahnen. Privat war ich mehr als zufrieden, aber beruflich fand ich mich plötzlich in einer ganz anderen Welt wieder, eine Welt, die ich mir niemals selbst ausgesucht hätte. Es warteten harte Jahre auf mich, viele Fehler wurden begangen, viele falsche Entscheidungen getroffen und manchmal wünsche ich mir heimlich, diese Jahre einfach zu löschen und gleich mit dem Wissen durchzutarten, das ich heute habe. Aber halt!!! Woher kommt dieses Wissen? Genau! Es kommt aus jener Zeit, in der einfach alles schief lief. Was wäre ich heute für ein Mensch, wenn ich nicht diesen ganzen Prozess durchlaufen hätte?? Heute, 5 Jahre später, sitze ich hier und habe Pläne. Einen 2-Jahres-Plan für  mein Business, ein 5-Jahres-Plan für mein Leben. Ich sehe die Dinge klarer, ich weiß was ich will und was ich nicht will. Ich weiß, was in meinem Leben wichtig ist und was nicht. Ich bin von der fleischfressenden, blondierten Partystudentin zur businessorientierten Ökomama mutiert :D. Ich habe so vieles gelernt, über mich, über das Leben und über Erfolg, dass ich wohl mit Leichtigkeit noch 3 Bücher in der Größe meiner Diplomarbeit schreiben könnte. Und all das in gerade mal 5 Jahren.

Ich im Winter 2013 – mit hellblondierten Haaren und fescher Sonnenbrille

Doch eine Konstante gab es in meinem Leben, damals und heute und das sind die Hunde. Meine tiefe Verbundenheit zu diesen unbeschreiblichen Vierbeinern hat mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und mir letztenendes einen ganz neuen Weg gezeigt. Hunde sind ein Spiegel unserer Seele und sie zeigen uns, wie man sein Leben leben sollte. Indem man jeden Tag als Geschenk betrachtet, sich über jede Kleinigkeit freut, wie ein Schneekönig, nicht mit den Gedanken in der Vergangenheit festhängt und sich nicht den Kopf über Dinge zerbricht, die eventuell irgendwann einmal passieren könnten. In den letzten 5 Jahren bin ich vom absoluten Hochgefühl bis in die tiefsten Tiefen gefallen. Schulden ohne Ende, Ungewissheit, Unzufriedenheit, Gemecker und Frust bestimmten meinen Alltag bis zu dem Punkt, an dem ich mich entschied so unvernünftig zu sein, wie man eben nur sein kann und auf den einzigen Menschen zu hören, der mich besser kennt, als jeder andere. Nämlich mich selbst.

Was tut mir gut, immer und überall?? – Hunde
Was macht mir  Spaß?? – Fotografieren
Wie möchte ich leben?? – Nachhaltig, ohne anderen zu schaden!
Was ist mir wichtig?? – Die wenige Zeit, die mir auf Erden bleibt sinnvoll nutzen und mich und andere glücklich zu machen!
Wie kann ich all das erreichen?? – Indem ich meinen Traum zum Beruf mache!
Aber kann das denn funktionieren?? – Es muss! Und es wird!!!

Nachdem der Entschluss gefasst war nun genau das zu tun, was ich tun möchte und damit auch bitte iiiiiiiiiirrsinnig erfolgreich zu werden stand ich vor dem größten Dilemma überhaupt, denn ich hatte keine Ahnung wie ich das umsetzen sollte. Es war wie damals, als ich meine Diplomarbeit schrieb. Ich hatte Theorien im Kopf, eine Vision wie es sein könnte, aber alles war so furchtbar abstrakt und ich fand einfach keinen Anfang. Mein eigener Traum drohte mich zu erschlagen, bis ich in Worte fasste, was ich wollte. Ich schrieb ein Konzept und einen Leitfaden. „Ich werde die erfolgreichste Hundefotografin Deutschlands!“ stand auf einem kleinen gelben Zettel. Ich hatte ein verdammt großes Ego und nahm mir fest vor jedem einzelnen, der behauptete „Hundefotografin, das ist doch kein Beruf!“ das Gegenteil zu beweisen. Ich habe mich hingesetzt und gelernt, alles gelesen, was ich finden konnte. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich in ein paar Monaten mehr gelernt habe, als in 6 Jahren Studium. Weil ich es wollte, weil ich es verinnerlichte und umsetzte, ausprobierte und vertiefte. Und ich kann nur jedem da draußen raten dasselbe zu tun. Geht in euch, wenn ihr unzufrieden seid! Fragt euch warum es so ist und was ihr ändern möchtet. Wir leben in einer Zeit, in der wirklich nichts mehr unmöglich ist, aber aus irgendeinem Grund, traut sich niemand mehr zu träumen und Pläne zu schmieden. Wir hängen so sehr an dem, was wir uns „erarbeitet“ haben, weil es vernünftig war, trauen uns nicht auszubrechen und vom Standard abzuweichen, obwohl wir insgeheim wissen, dass es genau das ist, was wir brauchen. Wir starten jeden Tag gleich, wissen genau was auf Arbeit passiert, hören uns sinnloses Geschwätz an, von Leuten, die wir nicht leiden können, einfach weil man das ja so tut. Und obwohl wir genau wissen was kommt, hat keiner einen Plan für seine Zukunft. Warum??? Ich kann euch hier und heute sagen: Es ist großartig einen Plan zu haben, völlig egal wie abwegig er auch sein mag. Mitschwimmen und einfach dahinleben ist nicht!! Dafür ist das Leben viel zu kurz.

Ich habe nichts mehr mit der Frau gemein, die ich vor 5 Jahren war, als ich dieses so bedeutsame Buch geschrieben habe, ich glaube ich bin ihr nicht mal ähnlich. Zumindest nicht dem, was sie der Außenwelt präsentiert hat. Fleiß, Ehrgeiz und Stolz. Ein Stück Arroganz und ganz viel Schein. Materielle Dinge waren ihr wichtig, ehrlich zu sich war sie nicht mal, wenn sie allein war. Ich führte ein gutes Leben, aber glücklich war ich nicht. Heute bin ich es! Mein Leben ist nicht perfekt, ich bin nicht sorglos und nicht frei, aber ich bin ich und das immer und zu jedem. Ich sage was ich denke, ich weiß was ich will und was nicht. Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe und ich arbeite ehrgeizig daran meine total überzogenen Wunschvorstellungen zu verwirklichen. Wenn ich arbeite, dann für mich und für niemand anderen. Mit meiner Arbeit bringe ich den Menschen so viel Freude und das allein gibt mir so viel zurück. Mein Leben ist nicht leicht, die Tage sind lang und manchmal hart, aber am Ende des Tages, liege ich neben meinem wundervollen Mann auf der Couch und erzähle ihm mit strahlenden Augen, was ich am Tag gemacht habe und was ich für die Zukunft plane. Manchmal hält er mich wohl für verrückt, aber er strahlt mich an und ich freue mich mit ihm gemeinsam auf den nächsten Tag. Ich habe einen Berg erklommen, von dem ich zuvor nicht mal wusste, dass es ihn gibt. Und nun stehe ich auf dem Gipfel und rechts und links tut sich das wundervollste Gebirge auf. Da sind noch viele Berge, die ich erklimmen möchte, Abgründe, die ich meiden werde und an Tagen wie heute, nehme ich mir die Zeit, um nach unten zu schauen, damit ich niemals vergesse woher ich komme und wer ich wirklich bin!

Danke an www.bz-fotografie.de für das sagenhafte Foto!!

Sheltiemädchen Kimba | Hundefotografie Leipzig

Sheltiemädchen Kimba | Hundefotografie Leipzig

Shelties zeichnen sich wie kaum eine andere Rasse durch ihre Fröhlichkeit aus. Diese kleinen, eleganten Fellknäuel strahlen einem einfach nur entgegen, sind oftmals lustige Clowns und wirken auf mich so unbeschwert. Ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Shelties kennenlernen dürfen und alle wiesen sie absolute Modelqualitäten auf. Mit diesem Wissen im Hinterkopf freute ich mich wie ein Kleinkind auf das Shooting mit Kimba. Wir wählten eine Location etwas außerhalb von Leipzig, um dem Trubel, der im Sommer an den vielen Seen der Stadt herrscht etwas zu entfliehen. Die Sonne brannte nur so vom Himmel, nicht ein Wölkchen war zu sehen, das in mir auch nur ein Fünkchen Hoffnung auf etwas Schatten geweckt hätte. Für viele meiner Kunden die absolute Traumvorstellung, aber für mich als Fotografin der absolute Supergau. Ich bekenne mich heute und hier ganz klar dazu: Ich bin ein Schattenfotograf :D. Ich liebe den Schatten, ich suche ihn überall, nahezu 90% der Bilder meines Portfolios sind im Schatten entstanden und im Laufe der Zeit entwickelte ich eine richtige Sonnenphobie. Die Panikattacke ist quasi vorprogrammiert, wenn ich meinen geliebten Schatten nicht finden kann:D.

Nun stand ich da, mit einem Traummodell an einer Traumlocation und haderte mit dem harten Licht. Eine absolute Herausforderung, aber Herausforderungen sind ja bekanntlich dafür da sich ihnen zu stellen. Im Endeffekt starteten wir hochmotiviert ins Shooting, um dann einfach eine gemütliche Pause einzulegen, als ich feststellte, dass mir das Licht einfach nicht passt :D. So bin ich eben. Wenn ich etwas mache, dann auch richtig und wenn irgendetwas nicht stimmt, dann warten wir eben so lange BIS alles stimmt. Und das war die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können, denn wir wurden mit einem umwerfenden Sonnenuntergang belohnt!

In letzter Zeit nehme ich wieder öfter mein  Makroobjektiv mit zu Fotoshootings und ich liebe die Ergebnisse. Mit ganz viel Geduld und liebe zum Detail entstehen so kanns intensive Makros. Und wer ganz genau hinschaut, kann mich und die Besitzer in Kimbas Augen erkennen :).

Ist sie nicht einfach eine wunderschöne kleine Diva?? Kann man stolzer stehen, als sie???

Als dann die Sonne unterging und alles in warmes, rötliches Licht tauchte, war ich wieder glücklich und Kimba durfte eeeendlich ins Wasser flitzen. So schnell wird aus einer Posingqueen wieder ein Clown, der quietschvergnügt durchs Wasser hüpft und definitiv keinen Gedanken daran verschwendet wie sie in diesem Moment aussieht, ob die Haare liegen oder der Blick auch ernst genug ist. Und genau das fasziniert mich immer wieder aufs neue. Es ist so spannend all diese Facetten aus einem Hund herauskitzeln zu können. Für mich als Hundefotografin ist es eine Herausforderung neben der Beherrschung der Technik auch in der kurzen Zeit, die ich mit dem Hund während des Shootings habe, sein Wesen zu erfassen, seinen Charakter kennenzulernen und zu versuchen die verschiedensten Züge, die unsere Gefährten meist haben auch widerzuspiegeln. Was macht ihm Spaß? Worauf ist er stolz? Womit kann ich ihn für mich gewinnen? Wie schaffe ich es, dass er sich mir und der Kamera öffnet? All diese Fragen stelle ich mir bei jedem Hund aufs Neue und jedes Mal lauten die Antworten anders. Weil jeder Hund anders ist und jeder für sich etwas ganz besonderes. Nicht nur für die Besitzer, sondern auch für mich. Mit jedem Shooting, mit jedem Hund, der sich mir öffnet, gebe ich ein Stück von meinem Herzen mit und bin manchmal ganz traurig, wenn die gemeinsame Zeit vorbei ist und ich meine „Babys“ dann auf unbestimmte Zeit nicht mehr sehe. Verrückt, ich weiß, aber so ist es. Sie fehlen mir alle, jeden Tag.

Aber zurück zum Shooting. Am Ende musste ich mich wirklich zwingen aufzuhören zu fotografieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich knapp 900 Bilder geschossen und wusste, dass viele wirklich tolle dabei waren. Keine Ahnung, wie man sich da später entscheiden soll :D. Also traten wir den Rückweg an. Auf dem Weg zurück zum Auto sah ich mich noch einmal um. Ich kannte die Location gut genug, um zu wissen, dass man von „da oben“ einen unglaublichen Blick auf den See hat. Ich habe bestimmt 2 Schritte überlegt, mindestens!! Und dann fasste ich mir ein Herz und fragte „Könnten wir vielleicht doch noch weitermachen? Nur ein Foto??“ Kimbas Besitzer lachten und die Sache war gebongt. Wir stellten Kimba an den Rand des Hanges und als ob sie es wüsste, poste sie ein letztes Mal wie ein Weltmeister. Hat sich doch gelohnt die ganze Technik nochmal auszupacken, oder?

Die kleine Strahlemaus hat einen super Job gemacht und ihre Besitzer hatten den schweren Teil noch vor sich: Die Bildauswahl :D. Meine Güte waren das viele Bilder!

Letztenendes habe ich für Kimbas Besitzer eine ganz individuelle Wandgalerie designt, die nun ebenso wie ihre Portfoliobox die Wohnung ziert. Ich finde ja den Größenvergleich total klasse :D.

Von runden Geburtstagen und Selbstfindung

Von runden Geburtstagen und Selbstfindung

Es ist der 2. Juli 2018… Ein Tag wie jeder andere könnte man meinen, aber für mich ist er das nicht!

Heute ist mein 30. Geburtstag. Ich stehe vorm Spiegel, schaue hinein, finde hier und da ein Fältchen und stelle fest, dass die Sommersprossen, die ich schon als Kind hatte auch in diesem Sommer wieder mein Gesicht zieren. Nicht mehr ganz so präsent wie damals, aber sie sind da. Fühle ich mich jetzt alt? Habe ich Angst? Was ist das für ein Gefühl diesen „großen runden Geburtstag“ zu feiern?

Ich war noch nie ein Freund von Geburtstagen, das Älterwerden hat mir immer Angst gemacht. Als ich 20 wurde hatte ich damit enorm zu kämpfen und damit meine ich nicht nur „Och was?? Jetzt bin ich schon 20?“, sondern RICHTIG zu kämpfen. Ich stellte alles in Frage, stand an einem Scheideweg in meinem Leben. Bislang war da die Schule und immer haben andere Entscheidungen für mich gefällt, doch auf einmal war ich selbst für mich verantwortlich, hatte die erste Hälfte meines Studiums hinter mir und mich quälte die Frage, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Dieses Studium war so hart, so schwer und verlangte mir so viel ab. All das für den Traum Ingenieur zu werden. Aber war es denn überhaupt das was ich wirklich wollte? Für den Rest meines Lebens? Mit 20 war ich nicht sehr glücklich, aber ich biss die Zähne zusammen. Das Studium zog ich durch, ehrgeizig und verbissen, mit Bestnote im Abschluss, aber ich veränderte dafür mein komplettes Lebensumfeld. Es folgte eine schwere Trennung, der Umzug in eine winzig kleine Wohnung, meine Puppenstube und die quälende Leere auf dem Konto. Ich hatte keine Ahnung, wie ich all das bezahlen sollte. Zum ersten Mal in meinem Leben tat ich etwas unvernünftiges, aber ich hatte schon viel mehr das Gefühl angekommen zu sein. Endlich war ich für mich, hatte Zeit in mich hineinzuhorchen und mein Leben zu leben, so wie ich es wollte.

10 Jahre später blicke ich zurück und weiß so viel mehr als damals! Ich verstehe diese Gedanken nun und weiß auch wie richtig das alles war. Offiziell nennt man das Ganze anscheinend Quarterlifecrisis… Aha… es gibt wohl für alles einen Begriff. Mit 25 dachte ich „Oh je… Jetzt rückt die 30 unaufhaltsam näher“ und das Gefühl dabei war Angst, definitiv. Immer noch war mein Leben ein Kampf, alles so schwer, die Welt um mich herum so furchtbar negativ, das Konto immer noch chronisch leer und der Druck so groß. Die schönsten Stunden in meinem Leben waren die, die ich mit meinem Hund verbrachte, denn dann war ich frei. Wenn ich mit einem Hund zusammen bin, bin ich frei, denke über nichts nach und leben im Hier und Jetzt. Das istso unglaublich befreiend.

Tja und heute?? Heute ist sie da, diese ominöse beängstigende Zahl und ich starre in den Spiegel und da ist nichts. Keine Angst, keine Beklemmung, kein schlechtes Gefühl. Wo sind all diese furchtbar starken Gefühle hin, die mich so viele Jahre lang beschäftigt haben? Ich weiß wo… ich habe sie in den Momenten hinter mir gelassen, in denen ich an meine Grenzen und darüber hinaus gegangen bin. Ich habe sie zurückgelassen, als ich mich entschied neue Wege zu gehen. Ich habe sie überwunden, mit jedem Monat, den ich mein Leben lebte, wie ich es wollte. Mit jedem Tag, an dem ich entschied, das nichts wichtiger ist, als ich selbst!

In den letzten Jahren hat sich so vieles bei mir verändert, ich habe mich verändert. Ich bin mutig gewesen, habe alles auf eine Karte gesetzt und habe mir erlaubt zu träumen. Diese Träume habe ich verwirklicht, Stück für Stück, Tag für Tag und habe so zu mir selbst gefunden. Ich habe mit eigenem Antrieb und der Macht des Internets mehr gelernt, als in 6 Jahren Studium zusammen und habt schließlich all das Gelernte umgesetzt. Ich bin jetzt hauptberuflich Hundefotografin! Und das sogar ziemlich erfolgreich. Hätte mir das jemand mit 20 erzählt, hätte ich wohl laut gelacht, hätte erzählt wie unvernünftig das doch ist, dass ich damit niemals so viel Geld verdienen würde, wie als Ingenieur  oder Programmierer und dass das doch nicht mal ein „richtiger“ Job ist. Aber innerlich hätte ich wohl gelächelt, hätte mir für einen kurzen Moment ausgemalt wie das Leben so wäre, wenn man selbstbestimmt und eigenverantwortlich seinen Traum lebt. Ich weiß, all das ist kein Beruf für mich, es ist meine Berufung und ich koste das sooooo aus! Damals waren Worte wie Selbstfindung, Mindset, innere Kraft etc. nur esotherisches Gefasel für mich. Ehrlich! Ich hatte damit nichts am Hut. Heute bin ich meinen Weg gegangen und so viel schlauer. Heute schaue ich mit so viel Stolz in den Spiegel und sehe Liebe, Kraft und diese unbändige positive Energie in meinen Augen. Heute gebe ich all mein Wissen weiter, an Frauen, die dieselben Fragen haben, wie ich damals, die unzufrieden, ausgelaugt und unglücklich sind, aber nicht wissen, wie sie sich helfen können. Das beste Gefühl überhaupt!

Ich bin jetzt 30… Ok, lassen wir das mal so stehen. Ich sehe diese Frau, zugegeben, so schlecht sieht sie gar nicht aus, wie sie da in den Spiegel strahlt. Vielleicht liegt es an dem Quaken, das aus dem Zimmer nebenan kommt und immer wieder „Mama, schau mal!“ sagt. Ich bin nun Mutter… Kurzer Rückblick, die Mareike von damals, mit ihren 20 und 25 Jahren wollte nie Kinder… NIE. Ich muss lachen. Dieses Lachen, dass ich immer lache, seitdem ich ihn kenne. Diesen Mann, der mit mir gemeinsam durchs Leben geht und mich so vollkommen macht.

Ich bin 30, Mutter, hauptberuflich Hundefotografin und lebe meinen Traum! In einer zauberhaften Wohnung, mit meinem Traummann und meinem Traumhund. Ich habe Freunde, so viele, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe, weil ich zu wenig Zeit für sie habe, aber sie sind da und zwar immer! Ich bin so dankbar und glücklich für all das, was ich heute bin und was ich habe. Keine Spur von Angst, nur Freude, Wissen und Energie. Ich bin 30 und so verdammt zufrieden, weil ich endlich ICH bin.